Dabei verlieren wir aber das Gefühl dafür was uns wirklich gut tut, was uns satt macht und was wir im Moment gerade brauchen. Wir zählen Kalorien, streichen Fett, bemühen uns die dadurch aufkommenden Süßgelüste so gut wie möglich in den Griff zu bekommen und werden dabei immer energieloser und hungriger.

Die richtigen Nahrungsmittel auszuwählen ist nicht schwierig. Wir brauchen nur möglichst frische saisonale Zutaten,
wie zum Bsp. Erdbeeren im Frühsommer, Gurken und Tomaten im Sommer, Kürbis im Herbst und Wurzel- und Lagergemüse im Winter. Dazu kommen als ganzjähriger Grundstock Getreidesorten wie Reis, Hirse, Hafer, Buchweizen, Quinoa,... und ergänzt wird alles mit Hülsenfrüchten, Eiern, Nüssen und Samen, wenig Fleisch und guten Fetten und Ölen.

Wichtig ist es auch zu kochen, denn gekochte Mahlzeiten sind wesentlich leichter verwertbar als Rohes.
Ungekochte Nahrungsmittel können unsere Verdauungsorgane belasten und überfordern und sollten nie als Hauptmahlzeit gegessen werden.
Kleine Salate zu einer gekochten Mahlzeit oder ein Stück reifes Obst am Vormittag oder als Nachspeise sind durchaus sinnvoll.

Neben dem Kochen der Mahlzeiten ist auch das Würzen von großer Bedeutung. Durch die Verwendung von (reichlich) Kräutern und (maßvoll) Gewürzen wird der Stoffwechsel enorm angeregt, die Speisen werden nicht nur bekömmlicher, auch unsere Stimmung und unsere Energie verbessern sich.